Ein Online-Kurs zu "Heiligung und Identität"

 

 

John Wesley hat vor 250 Jahren "Heiligung" als die zentrale Frage des christlichen Lebens beschrieben. Ist diese Frage auch heute relevant und was bedeutet sie? Das Buch "Völlig verändert - Was Heiligung heute bedeutet" von Dr. Diane Leclerc ist gerade im deutschen Buchhandel erschienen und beschäftigt sich mit dieser Frage. Im Online-Kurs "Heiligung und Identität" werden wir das Buch gemeinsam lesen und über die Bedeutung der Heiligung für uns heute diskutieren. Der Kurs findet vom 30.04.-11.07.2018 unter der Leitung von Pastor Gideon de Jong statt. Der Zeitaufwand beträgt 9h/Woche (inklusive Lektüre).
Die Anmeldung für den Kurs erfolgt auf www.gemeindeakademie.de.


Zitate zu "Völlig verändert"

Eine historisch fundierte und zugleich gegenwartsorientierte Einführung in die Heiligungstheologie, ihre Genese, zentralen Themen und Anliegen, die auch für nicht-wesleyanische Christen eine bereichernde Lektüre bietet.

 

Prof. Dr. Jan Stievermann, Uni Heidelberg

 

 

 

Heiligung über die Lande verbreiten, dazu sehen wir uns in den methodistischen und wesleyanischen Kirchen gerufen. Diane Leclerc betrachtet den oft missverstandenen Begriff „Heiligung“ aus biblischer und kirchengeschichtlicher Perspektive, sie erläutert die Besonderheiten der jüngeren Heiligungskirchen und sie erklärt, was Heiligung im 21. Jahrhundert bedeuten kann. Schön, dass dieses gute Buch auch in deutscher Sprache zugänglich ist! Ich wünsche ihm weite Verbreitung, nicht nur in Heiligungskirchen!

 

Bischöfin i.R. Rosemarie Wenner

 

 

 

Man spürt ein ehrliches Anliegen Leclercs: Sie will nicht recht haben oder nur ein vergessenes Thema neu aufbereiten. Sie sehnt sich nach einem geistlichen Ruck in der Christenheit. Und den erwartet sie da, wo wir Jüngerschaft ernst nehmen, Gott mehr zutrauen und den Blick bewusst auf unsere Weltwirklichkeit richten.

 

Rainer Klinner, Christliche Bildungsstätte Fritzlar

 

 

 

Das Erscheinen von Diane Leclercs Buch auf Deutsch ist sehr zu begrüßen, denn es bietet eine umsichtige und gut lesbare Behandlung der Dynamik heiligen und geheiligten Lebens. Damit liegt eine ausführliche Behandlung dieses Kernthemas wesleyanischer Theologie für das 21. Jahrhundert vor. Besonders ertragreich nach der historischen Einführung ist die kritische und weiterführende Beleuchtung von zentralen Begriffen dieser Lehre wie Reinheit, Vollkommenheit, Kraft, Charakter und Liebe, wobei die Wirklichkeit der Liebe mit Recht ins Zentrum wesleyanischer Heiligkeitstheologie gerückt wird.

 

Michael Nausner, Methodistischer Theologe, Uppsala

 

 

 

Der hohe Gebrauchswert des Buches zeigt sich an den zu Beginn eines jeden Kapitels formulierten Lernzielen und der Nennung wichtiger Stichwörter, ferner an den Zusammenfassungen, Reflexionsfragen und weiterführenden Literaturhinweisen, die jeweils am Kapitelende aufgeführt sind. Dazu kommt ein Glossar wiederkehrender wichtiger theologischer Begriffe.

 

Prof. Dr. Christoph Raedel, Methodistischer Theologie, FTH Gießen

 

 

 

Didaktisch überzeugend beleuchtet Dr. Leclerc christliche Heiligung aus wesleyanischer Perspektive theologisch, exegetisch und kirchengeschichtlich. Gerne hoffe ich, dass diese Werk im deutschen Sprachraum unter Theologiestudenten und Predigern, denen es ein Anliegen ist, den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen, die Anerkennung finden wird, die es verdient.

 

Hervé Cachelin, Oberstleutnant

Stellvertretender Leiter der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen


Buchrezension von Rainer Klinner

Völlig verändert – schon der Titel weckt Interesse oder Widerspruch. Leclerc ist es gelungen, dass Thema Heiligung gründlich biblisch und historisch so zu entfalten, dass es einem als zentrale Antwort auf existentielle Fragen des postmodernen Christen lieb wird. Sie entstaubt biblische Begriffe, definiert sie von Gottes trinitarischem Wesen her und ebnet so den Weg zum störungsfreieren Gespräch über Heiligungstheologie.  Leclerc  durchleuchtet themenorientiert die Jahrhunderte, und so lernt man nebenbei Kirchengeschichtliches und Dogmengeschichtliches. Auch Wurzeln antiken Denkens werden freigelegt.

 

Das Buch  ist ein Muss für jeden, der in Lehrverantwortung steht, am Katheder oder auch im Hauskreis. Das Buch empfehle ich aber jedem, der Christusähnlichkeit sucht. Der Kapitelaufbau mit Lernzielen, Stichworten, zusammenfassenden Aussagen und Fragen zum Nachdenken ist didaktisch sehr gelungen.

 

Man spürt ein ehrliches Anliegen Leclercs: Sie will nicht recht haben oder nur ein vergessenes Thema neu aufbereiten. Sie sehnt sich nach einem geistlichen Ruck in der Christenheit. Und den erwartet sie da, wo wir Jüngerschaft ernst nehmen, Gott mehr zutrauen und den Blick bewusst auf unsere Weltwirklichkeit richten.

 

Und noch etwas: Wer in der Heiligungsbewegung aufgewachsen ist und an perfektionistischem Getue gelitten hat, vielleicht sogar zerbrochen ist, lernt hier, Fehlentwicklungen zu erkennen und sich neu zu orientieren.

 

Ein Buch für Mitdenker und Vorausdenker. Zeitlos relevant, weil Liebe im Zentrum steht.

 

 

 

Rainer Klinner, Christliche Bildungsstätte Fritzlar, Freikirchlicher Bund der Gemeinde Gottes